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Programm

Mittwoch, 6. Mai 2026, 18.00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule, Lagerstrasse 2, Zürich, Gebäude LAA, Saal G001

  • Referat von Prof. David Dorn
    Professor für Globalisierung und Arbeitsmärkte an der Universität Zürich
    «Wirtschaftsmacht USA: Von Hyperglobalisierung zum Handelskrieg»
  • Anschliessend folgt eine Fragerunde
  • Ab 19.00 Uhr lädt die Gesellschaft die Mitglieder zu einem Apéro ein
Referat

Der Blick von Forschung und Politik auf den internationalen Handel hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend verändert. Dazu haben auch neue wissenschaftliche Befunde beigetragen, darunter die Arbeiten von Prof. David Dorn mit amerikanischen Kollegen zu den Auswirkungen des «China-Schocks» auf regionale Arbeitsmärkte, soziale Ungleichheit und politische Polarisierung in den USA. Diese Erfahrungen haben die Handelspolitik der USA grundlegend verändert und die Politik in der jüngsten Zeit zu protektionistischen Massnahmen getrieben.

Am 6. Mai 2026 spricht Prof. David Dorn zum Thema «Wirtschaftsmacht USA: Von Hyperglobalisierung zum Handelskrieg». Er wird dabei auch auf die Unterschiede im Vergleich zu den Erfahrungen in Europa und der Schweiz eingehen.

Prof. David Dorn

David Dorn ist UBS Foundation Professor für Globalisierung und Arbeitsmärkte an der Universität Zürich sowie Leiter des universitätsweiten interdisziplinären Forschungsschwerpunkts «Chancengleichheit». Zuvor war er ausserordentlicher Professor am CEMFI in Madrid und Gastprofessor an der University of California, Berkeley, sowie an der Harvard University.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Arbeitsökonomie, im internationalen Handel, in der Wirtschaftsgeographie, der Makroökonomie und der politischen Ökonomie. Er hat wegweisende Studien über die Auswirkungen von Globalisierung und technologischen Innovationen auf Arbeitsmärkte und Gesellschaft veröffentlicht.

David Dorn zählt zu den 100 weltweit meistzitierten Ökonomen des vergangenen Jahrzehnts. 2023 wurde er mit dem Hermann-Heinrich-Gossen-Preis als erfolgreichster Ökonom im deutschsprachigen Raum unter 45 Jahren ausgezeichnet.